
Hannah Arendt
1961 nimmt Hannah Arendt im Auftrag ihrer Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, wodurch ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ entsteht. Allerdings stößt es bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.
Embers Analyse
- Tempo
- Ruhig
- Intensität
- Stark
- Komplexität
- Vielschichtig
- Gewalt
- Leicht
Filmdetails
- Regie
- Margarethe von Trotta
- Veröffentlichungsdatum
- 2012-09-11
- Laufzeit
- 113 Min.
- Bewertung
- 6.9 / 10 (296)
Besetzung
- Barbara Sukowa
- Axel Milberg
- Janet McTeer
- Julia Jentsch
- Nicholas Woodeson
- Ulrich Noethen
- Leila Schaus
- Claire Johnston
- Michael Degen
- Friederike Becht
Häufige Fragen
- Worum geht es in Hannah Arendt?
- 1961 nimmt Hannah Arendt im Auftrag ihrer Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil. Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, wodurch ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ entsteht. Allerdings stößt es bei vielen aufgrund ihrer Darstellung des Angeklagten auf ein zwiespältiges Echo. Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen – Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.
- Wie ist Hannah Arendt anzusehen?
- Embers Analyse bewertet das Tempo von Hannah Arendt als ruhig, die Intensität als stark und das Erzählen als vielschichtig.
- Ist Hannah Arendt gewalttätig?
- Nur leicht. Ember bewertet die Gewalt in Hannah Arendt als gering.
- Wie lang ist Hannah Arendt?
- Hannah Arendt dauert 113 Minuten.












